Mikronährstoffberatung

 

Was sind Mikronährstoffe?

Mikronährstoffe sind zum Beispiel Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Antioxidantien, bioaktive Pflanzenstoffe, Aminosäuren und essentielle Fettsäuren. Sie alle haben vielfältige Aufgaben im Körper und sind für die Erhaltung der Gesundheit nötig. Sie unterstützen zum Beispiel das Immunsystem oder die Entgiftung, wirken entzündungshemmend, cholesterinsenkend, antithrombotisch und vieles mehr. Die meisten dieser Substanzen müssen mit der Nahrung aufgenommen werden. Nur sehr wenige können im Körper gebildet werden, wobei sich die Syntheseleistung mit dem Alter verringert.

 

Wie passen Homöopathie und Mikronährstoffe zusammen?

Die Behandlung mit Homöopathie und die Einnahme von Mikronährstoffen ergänzen sich. Die durch eine energetische Behandlung angeregten Selbstheilungskräfte können besser arbeiten, wenn der Körper gut mit Mikronährstoffen versorgt ist. Mikronährstoffe sind für den Ablauf sämtlicher Stoffwechselvorgänge und Immunreaktionen notwendig.

 

Wodurch kann eine Unterversorgung mit Mikronährstoffen entstehen?

Die Ursachen für Mikronährstoffmängel sind vielfältig. Häufig ist schon die Nahrung arm an Mikronährstoffen oder der individuelle Verbrauch ist erhöht, z.B. bei Stress, Sportlern oder Konsum von Genussmitteln. Bei Störungen der Verdauung oder bei älteren Menschen kann die Aufnahme von Mikronährstoffen im Magen-Darm-Trakt unzureichend sein. Eine längerfristige Einnahme von bestimmten Medikamenten kann bewirken, dass manche Mikronährstoffe schneller verbraucht oder nicht ausreichend aufgenommen werden können. So kann es beispielsweise bei der Einnahme von Cholesterinsenkern zu einem Mangel an Coenzym Q10 kommen, welches sehr bedeutend für die Energiegewinnung in den Zellen ist.

 

Welche Personengruppen sind besonders häufig betroffen?

Personen mit einem erhöhten Mikronährstoffbedarf sind zum Beispiel schwangere und stillende Frauen, Sportler, sowie Menschen, die einem erhöhten Stress ausgesetzt sind oder unter chronischen Krankheiten leiden. Auch Raucher oder Menschen, die vermehrt Umweltbelastungen ausgesetzt sind, sind häufig von Mikronährstoffmängeln betroffen. Frauen, welche die Pille einnehmen, können mit Folsäure, bestimmten B-Vitaminen und Vitamin C unterversorgt sein.

 

Was kann man gegen eine Unterversorgung mit Mikronährstoffen tun?

In vielen Fällen sollte die Lebensweise überdacht und korrigiert werden, z.B. kann Dauerstress mit Hilfe von Entspannung oder Meditation reduziert werden, der Genussmittelkonsum (Nikotin, Alkohol) sollte eingeschränkt werden und auch ausreichende Bewegung im Freien leistet einen nicht zu unterschätzenden Beitrag z.B. für den Knochenstoffwechsel und die Vitamin-D-Versorgung.

Die Ernährung sollte abwechslungsreich und frisch zubereitet sein, Fertiggerichte und Fast-Food meidet man besser.

Gezielt eingesetzte Nahrungsergänzungsmittel können helfen, bereits bestehende Mikronährstoffdefizite auszugleichen oder deren Entstehung entgegen zu wirken, z.B. wenn Medikamente eingenommen werden müssen.

 

Worauf sollte man bei der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln achten?

Nahrungsergänzungsmittel sollten möglichst von einem vertrauenswürdigen Hersteller aus Markenrohstoffen geprüfter Qualität, ohne Zusatzstoffe und von hoher Bioverfügbarkeit sein.

Um eine optimale Aufnahme und Verwertung von Nahrungsergänzungsmitteln zu gewährleisten, ist es wichtig zu wissen, welche Mikronährstoffe zu welcher Tageszeit eingenommen werden sollen und welche am besten vor dem Essen, zum Essen (z.B. fettlösliche Vitamine) oder außerhalb der Mahlzeiten (z.B. Mineralstoffe) eingenommen werden.

Manche Mikronährstoffe wirken besser, wenn sie in Kombination eingenommen werden - z.B. B-Vitamine, oder Eisen zusammen mit Vitamin C - andere hingegen sollten in höheren Dosierungen nicht gemeinsam eingenommen werden, weil sie Komplexe bilden, die im Körper nicht oder nur sehr schwer aufgenommen werden.

 

Mein Angebot:

  • Ausführliches Anamnesegespräch
  • Analyse Ihres Mikronährstoffbedarfes unter Berücksichtigung Ihrer Beschwerden, des Lebensumfeldes/der Lebensweise, Ihrer Ernährungsgewohnheiten und der Einnahme von Medikamenten.
  • Beratung bezüglich Lebensweise und Ernährung 
  • Empfehlung von Mikronährstoffen in Form von gezielt ausgewählten Lebensmitteln und/oder qualitativ hochwertigen Nahrungsergänzungsmitteln
  • Erstellung eines schriftlichen Einnahmeplanes


Hinweise:
Gegebenenfalls kann eine Laboruntersuchung sinnvoll sein. Diese ist nicht im Angebot enthalten.

Mikronährstoffe sind keine Medikamente, sondern Nahrungsergänzungsmittel. Die Kosten dafür werden
i. d. R. nicht von Krankenkassen übernommen.